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Viel Abwechslung – jeden Tag

Unsere aktuellen Veranstaltungen, Neuigkeiten und Termine finden Sie hier:

Termine

27.09.2026
13:30 bis 17:30 Uhr

Tag des offenen Apartments

Veranstaltungen für unsere Bewohner

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Neuigkeiten

So bunt kann Alter sein: Farbenfrohe Ausstellung in unserer Residenz Hohenburg

So bunt kann Alter sein! 🎨🌈 Mitte August eröffnete Heidrun Möller in unserer Residenz die Wanderausstellung „So bunt kann Alter sein“ der AG 60plus im Saarpfalz-Kreis – und bewies damit eindrucksvoll: Alter ist nicht grau, sondern farbenfroh, vielfältig und lebendig. 🌈 Zur Eröffnung begrüßten wir die Landtagsabgeordnete Sevim Kaya-Karadag und den Homburger Bürgermeister Manfred Rippel, […]

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Unsere Hauszeitung

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Find.dus – Du findest, was du schon immer gesucht hast.

Finde ein passendes Spieglein an der Wand. „Find.dus“ ist unsere kleine Residenz-Schatztruhe für schöne Dinge und besondere Momente.
Hier wartet Schönes, Feines und Überraschendes darauf, entdeckt zu werden.
Von Porzellan und Dekorationsartikeln über Konfektion bis hin zu kulinarischen Genüssen – hier findet sich, was Freude macht. Für sich selbst oder als besonderes Geschenk.

Öffungszeiten:
Dienstag, 14 bis 17 Uhr
Sonntag, 14 bis 17 Uhr

Bewohner erzählen

Ich wüsste nicht, wo ich besser aufgehoben wäre.

ERIKA WIND, 85

Bei Erika Wind ist der Nachname Programm: Denn sprichwörtlich schnell wie der Wind ist die rüstige Seniorin mit ihrem elektrischen Rollstuhl unterwegs. Seit fast viereinhalb Jahren lebt die Saarländerin jetzt schon im Betreuten Wohnen der Pro Seniore Residenz Hohenburg.

„Im Jahr 2005 wurde bei mir eine spinale Muskelatrophie festgestellt, alles begann mit ganz leichten Beschwerden. Zunächst hatte ich dann eine Betreuerin zu Hause. Mittlerweile ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass ich nicht mehr gehen und laufen kann.“ Doch ihr sonniges Gemüt hat sich die gebürtige Bexsbacherin nicht nehmen lassen. „Der riesige Vorteil am Betreuten Wohnen ist, dass ich mir hier ein Maximum an Selbstständigkeit bewahren kann. Nur beim Duschen brauche ich Hilfe, damit ich nicht ausrutsche. Aber sonst lebe ich wie in meiner eigenen Wohnung, stehe auf, ziehe mich an und wasche mich alleine.“

Unterwegs und unternehmungslustig

Auch mache sie mit ihrem vierrädrigen Gefährt so manchen Abstecher in die Stadt. Dafür sei, so sagt sie, die zentrale Lage der Residenz im Stadtzentrum von Homburg einfach ideal: „Der Tag startet morgens beim Frühstück im Speiseraum. Dort habe ich jede Menge nette Gesellschaft. Danach gehe ich schon mal auf Tour. In ganz Homburg bin ich bekannt. Die Leute sagen oft: ‚Ach, da kommt der Schumi ja wieder (lacht)‘. Auch das Beschäftigungsangebot der Residenz nimmt Frau Wind gerne wahr: „Gymnastik mache ich mit und singe im Chor. Mittwochs ist Sitztanz und freitags Yoga. Was da geboten wird, ist super – und vor allem erst die vielen Events“, erzählt sie. Man merkt es: Erika Wind ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Frohnatur.

Liebt die Abwechslung

Auch in ihrem früheren Leben unternahm Erika Wind, die in einem Autohaus gearbeitet hat, viel: reiste, machte Kreuzfahren, sah Mexico, Dubai und Norwegen und war immer offen für die Trends der Zeit. Sie besuchte Computerkurse und wurde ein echter Fan des Internets. Die jung gebliebene Seniorin nutzt sogar ihr eigenes Tablet, um damit immer in Verbindung mit ihrer Tochter zu bleiben: „Wir chatten jeden Abend per Videotelefonie. Dann berichte ich meiner Tochter von meinem Tag und wir unterhalten uns über dies und das.“ Auch Zeit für die Muße, fürs Schreiben und Malen, habe sie hier. „Das genieße ich sehr.“

Ein echter Neuanfang

Frau Wind lernte die Pro Seniore Residenz Hohenburg durch einen Aufenthalt in der Kurzzeitpflege kennen und war sofort begeistert. „Ich habe mich dann für ein Apartment im Betreuten Wohnen beworben. Den Entschluss, hierher zu kommen, habe ich nie bereut. Mir gefällt es richtig gut, weil ich mich hier wohlfühle. Ich wüsste nicht, wo ich besser aufgehoben wäre.“ Liebe Frau Wind, wir danken Ihnen sehr für das Gespräch und wünschen Ihnen auch weiterhin viele kunterbunte Tage in unserer Residenz.

Das ist mein neues Zuhause

LUISE WILK

Im schönen Südtirol, in einem kleinen Dorf zwischen Bozen und Trient, wurde im Jahr 1930 Luise Wilke geboren. Und wenn man ganz genau aufpasst, dann kann man ihn noch hören: den charmanten Dialekt der Seniorin, der für die Menschen dieser malerischen Region so charakteristisch ist.

„Wir waren damals insgesamt zehn Kinder, hatten einen großen Bauernhof mit Tieren und Feldern.“ Gerne schwelgt die elegante Dame in jenen Erinnerungen. „Ich habe in meinem Apartment viele Bücher über meine Heimat, das Tiroler Unterland.“ Und das Apartment von Frau Wilke kann sich wirklich sehen lassen. Ein wunderbares Biedermeier-Sofa steht gleich in der Mitte des großen Wohnbereichs neben exklusiven Möbeln im Louis-Quartorze-Stil. In einer Glasvitrine findet sich so manches „Schätzchen“ aus der Meißner-Porzellan-Manufaktur und von den Wänden blicken, wie sollte es anders sein, einige Bozener Engel herab. Neben dem Wohnraum befinden sich das Schlafzimmer und die Küche: „Da koche ich mir gerne mittags was Leckeres.“ Ein ganz besonderes Highlight des Apartments ist übrigens der angrenzende Balkon mit seinen bunten Blumen. Selbst ein kleines Olivenbäumchen steht darauf. „Den hat mir mein Schwiegersohn mitgebracht“, erzählt sie stolz.

Von Tirol ins Saarland

Der Liebe wegen kam Luise Wilke in den 1960er-Jahren einst ins Saarland, baute mit ihrem Mann, einem erfolgreichen Ingenieur, ein Haus in St. Ingbert. Sie begleitete ihn auf Kongresse in aller Welt. „Ich habe so vieles gesehen in meinem Leben, davon zehre ich noch immer. Ich war in Rio, Brasilien, Wien, San Francisco, überall war ich“, sagt sie. Besonders an die erste Begegnung mit ihrem Mann Gerhard kann sie sich noch erinnern: „Das war damals im Pustertal. Er kam ins Gasthaus, in dem ich arbeitete, wir sahen uns an und schon war es um uns geschehen. Er kam, sah, siegte.“

Der Weg in die Residenz

Als Herr Wilke pflegebedürftig wurde, folgte ihm seine Luise in die Pro Seniore Residenz Hohenburg. Sie bezog das Apartment für Betreutes Wohnen, er ein Zimmer im Pflegebereich. „Ich besuchte ihn Tag für Tag, manchmal erkannte er mich, manchmal nicht. Es war eine sehr schwierige Zeit, aber er wurde so gut versorgt“, erzählt sie. Dann verstarb ihr geliebter Gerhard aufgrund seiner Krankheit – die beiden waren 61 Jahre lang verheiratet. Heute hat Frau Wilke trotz der schweren Zeit ihr Lachen wiedergefunden, blüht in ihrer Wohnung auf. Gott sei Dank.

Jeden Tag nach Gusto genießen

„Wissen Sie, ich habe meinen ganz eigenen Tagesablauf. Morgens turne ich im Takt meiner geliebten Volksmusik und mache alles selbstständig. Dann, wenn ich Gesellschaft brauche, gehe ich raus und unter Leute. Ich kaufe auch noch selbst ein.“ Auf die Frage, ob Sie sich hier wohlfühle, antwortet sie: „Auf alle Fälle, das ist mein neues Zuhause. Ich fühle mich sehr wohl hier. Oft kommt
Besuch vorbei und ich kann mich meinen Kreuzworträtseln widmen, höre eine wunderbare Oper, zum Beispiel Nabucco, und mache einfach das, was mir gefällt.“

Ich habe das Gefühl, dass ich angekommen bin

Liselotte Blinn, 86

Lächelnd sitzt Frau Blinn in ihrem hellen Pflegezimmer. Durch ein großes Fenster scheint die Sommersonne auf den angrenzenden kleinen Balkon. Auch ein Rollator steht in dem gemütlichen Raum, an der Wand hängen Urlaubsfotos ihrer Enkelin und ihres Urenkels. Auf einem dieser Fotos ist auch die strahlende Uroma zu sehen – neben dem fröhlichen Jungen mit den krausen Locken.
Extra für den Interview-Termin hat sich Frau Blinn schick gemacht, trägt ein schwarzes Kleid. Zugegeben: Ihre 86 Lebensjahre sieht man der Senioren gar nicht an. Nur die linke Hand zittert ein wenig.

In der Homburger Heimat

Allein im eigenen Haus in Homburg zu leben und den Haushalt zu bewältigen, das ist ihr schon lange nicht mehr möglich. Ein Umzug zu einer ihrer Töchter war eine gut gemeinte Lösung, aber die Sehnsucht nach der alten, liebgewonnenen Heimat war einfach zu stark. „Meine Tochter hat Gott sei Dank in der Residenz Hohenburg, die ich seit fast 30 Jahren kenne, ein schönes Zimmer für mich gefunden. Die Entscheidung, hierher zu gehen, war die absolut richtige. Denn in der Residenz habe ich alles, was ich brauche.“

Immer ein buntes Programm

Endlich fühlt sich Frau Blinn sicher und wohl. Das spürt man: „Wissen Sie, beim Waschen benötige ich morgens schon mal Hilfe. Dann ist immer jemand da, das ist beruhigend.“ Auf die Frage, was ihr an der Residenz besonders gefalle, hat sie direkt eine Antwort: „Die Organisation hier ist rundum spitze. Man lässt sich für uns immer wieder etwas Neues einfallen. Als junger Mensch können Sie das vielleicht nicht nachvollziehen, aber solche Aktivitäten wie Ballspielen und Sitztanz machen mir Freude. Es könnte wirklich nicht besser sein. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht und dass ich jetzt schon rund zwei Jahre hier lebe.“

Wenn alte Erinnerungen lebendig werden

Frau Blinn erzählt so gern von den alten Zeiten – berichtet von ihrer Kindheit in der Pfalz, wo sie auf einem Bauernhof lebte und als junges Mädchen in der Landwirtschaft tätig war. Die harte Arbeit hat ihr immer großen Spaß gemacht. Sie erzählt auch von den Bombennächten und von ihrer Flucht in den Taunus zu Verwandten. „Nach dem Krieg sind wir dann nach Kaiserslautern umgezogen. Dort habe ich in verschiedenen Kaufläden gearbeitet. Früher gab es ja noch richtige Tante-Emma-Läden. Der Kontakt zu den Kunden und das Gespräch mit ihnen – das war eigentlich das Schönste daran. Es war irgendwie alles sehr familiär“, erinnert sie sich. Früh wurde Frau Blinn Mutter, brachte drei Töchter zur Welt, lebte gemeinsam mit ihrem Mann in einem Haus in Homburg. Doch das ist schon lange her. „Mein Mann verstarb vor vierzig Jahren. Ich war also schon in jungen Jahren alleine und auf mich gestellt. Aber ‚angelacht‘ habe ich mir keinen Mann mehr (lacht).“ Auch ihren Humor hat sich Frau Blinn bewahrt.
Mit einem letzten wunderbaren Satz beschließt Frau Blinn unser Gespräch: „Ich habe das Gefühl, dass ich angekommen bin.“